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Externe Verbrennungsluftzufuhr

Der Anschluss an das Gerät erfolgt üblicherweise über einen Rohrstutzen. Bei Scheitholzöfen beträgt der Anschlussdurchmesser dabei meist 100 mm. Dort kann ein Aluminium-Flexrohr (Temperaturbeständigkeit > 80°C) die Verbindung zu einem in der Wand verlaufenden Kanal oder einem Frischluftzug im Schornstein herstellen.

Durch Leitungslänge und Bögen in der Verbrennungsluftleitung kommt es zu einem Druckverlust, der die Luftzufuhr zum Verbrennungsort und damit die Verbrennung direkt negativ beeinflusst, was verrußende Sichtscheiben und erhöhten Schadstoffausstoß zur Folge haben kann. Die Verbrennungsluftzuführung sollte deshalb möglichst kurz und ohne scharfe Umlenkungen ausgeführt werden. Um Kondensatbildung und Kältebrücken zu vermeiden, sind Zuluftkanäle bauseits mit einer Wärmedämmung zu versehen.

Der Außenwandanschluss
Der freie Querschnitt des Außenwandanschlusses muss mindestens dem Querschnitt des Leitungsrohres entsprechen. Durch Lamellen, Umlenkungen und evtl. Fliegengitter kommt es meist zu einem zusätzlichen Druckverlust. Deshalb wird empfohlen den Außenwandabschluss großzügig zu dimensionieren.
Liegt die Lufteintrittsöffnung auf der dem Wind zugewandten Seite, so sollte ggf. ein Abweisblech installiert werden. Außerdem ist ein Laubschutzgitter vorzusehen. Verwendet man eine Eintrittsöffnung mit feinmaschigem Insektennetz, so muss zu Beginn der Heizsaison überprüft werden, ob das Netz frei von Insekten und Pollen ist, um Überraschungen beim ersten Aufheizen zu vermeiden.
Bewährt hat sich hier ein Anschluss an einen Frischluftzug von mehrzügigen Schornsteinen.